Nachbarschaften

Kläranlagen- und Kanal-Nachbarschaften

DBU fördert das Projekt Energiecheck auf kommunalen Kläranlagen

Anfang Februar bewilligte die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) dem DWA-Landesverband Baden-Württemberg das Projekt „Energiecheck auf kommunalen Kläranlagen - Messen, Bewerten, Optimieren". An dem Pilotprojekt sind ebenfalls drei weitere DWA-Landesverbände (Bayern, Sachsen-Thüringen, Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland) beteiligt.

Die Umsetzung des Energiechecks wird vom Landesverband Baden-Württemberg geleitet. Das förderfähige Projektvolumen von 120 T € wird mit einer DBU Förderquote von 70 % bezuschusst. Mit dem Projekt Energiecheck soll ein Bewertungsinstrument für Kläranlagen geschaffen werden, dass die Betreiber bei der Energiestandortanalyse, zielgerichteten Energieoptimierung und in der Folge mit einem Energie-/Umweltbericht über den Leistungsstand des Energieeinsatzes und der Energieeffizienz auf kommunalen Kläranlagen unterstützt. Kläranlagen zählen mit zu den größten Stromverbrauchern in der Kommune. Mit der Umsetzung des Pilotvorhabens wird gleichzeitig seitens der Branche ein wichtiger Beitrag in Sachen Energiewende und Energieeffizienz geleistet.

10 Jahre deutsch-französisches Nachbarschaftstreffen

Am 4. Juni 2019 begann das deutsch-französische Nachbarschaftstreffen sein 10-jähriges Jubiläum. Im diesen Jahr fand der intensive Erfahrungsaustausch unter dem grenzüberschreitenden Fachpersonal aus der Abwasserbranche beidseitig des Rheins im Südwesten Baden-Württemberg in Eschbach statt. Neben einem gelungenen Vortragsprogramm wurde der Nachbarschaftstag mit einem Rundgang über eine Kläranlage vor Ort und einer gemeinsamen Abschlussdiskussion abgerundet.

Organisation

Leitlinien des DWA-Fachausschusses BIZ-1

Das Angebot der Nachbarschaften im Bildungsbereich ist sehr breit gefächert. Um einheitliche qualitätsgeführte Nachbarschaftsarbeit leisten zu können, sind folgende Leitlinien zu beachten.

1. Nachbarschaften sind freiwillige Zusammenschlüsse von Betreibern wasser- und abfall-wirtschaftlicher Anlagen bzw. von Gewässer-Unterhaltungspflichtigen. Sie dienen der Förderung des Gewässerschutzes, der Gewässerentwicklung, sowie dem fachgerechten und sicheren Anlagenbetrieb. Die Trägerschaft wird vom regional zuständigen DWA-Landesverband oder einem anderen Träger übernommen.

2. Ziel der Nachbarschaften ist die berufliche Weiterbildung. In regelmäßigen Treffen vor Ort werden die Teilnehmer über aktuelle Entwicklungen informiert. Im Mittelpunkt steht der Erfahrungsaustausch. Die Teilnehmer sollen die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in der Praxis nutzen, um dabei die Qualität ihrer Arbeit zu steigern.